Die 10 ultimativ besten Überlegungen aller Zeiten zum Versand von Weihnachtskarten

Dezember. Mein Geburtsmonat. Aber ich mag diese vier Wochen am Jahresende nicht besonders. Zu viel los, stressig, alles noch schnell, schnell erledigen. Privat sowieso, aber auch geschäftlich.

 

Weihnachtskarten. Aussuchen, selber gestalten, bestellen, mit persönlicher Widmung versehen, …

 

Warum versendet man eigentlich diese Weihnachtskarten an seine Geschäftskontakte? Hier eine Auswahl der 10 besten Gründe:

 

  1. Ich habe in einem Management-Ratgeber gelesen, dass Kontaktpflege das A und O für den Erfolg ist.
  2. Mehrere Geschäftsführer meiner Kunden baten um einen persönlichen Termin Anfang Januar. Ich glaube, das Budget muss neu verhandelt werden. Gute Laune könnte helfen – sagt der Management-Berater.
  3. Keine Karten zu versenden könnte als Zeichen für schlecht laufende Geschäfte ausgelegt werden. Dennoch suche ich lieber nach Schnäppchen.
  4. Statt Weihnachtskarten wollte ich den Gegenwert für eine soziale Einrichtung spenden. Zeige ich mich sozial, wollen meine Mitarbeiter mehr Gehalt oder Urlaub. Also Weihnachtskarten.
  5. Mein Steuerberater meldet einen Abschreibungsbedarf zum Jahresende an. Weihnachtsgeschenke halte ich aber für übertrieben – die müssen ja auch erst einmal verdient sein.
  6. Ich warte ab, von wem ich eine Karte bekomme, dann revanchiere ich mich. Wenn nicht zu Weihnachten, dann eben erst zum neuen Jahr. Ostern ginge auch noch. Weihnachten gibt es jedes Jahr, steht im Management-Ratgeber.
  7. Die Dame am Postschalter ist höchstens 28, hat ein umwerfendes Lächeln und gehört definitiv auf den Laufsteg und nicht hinter die Theke. Ich versende alle 45 Karten einzeln – an aufeinander folgenden Werktagen.
  8. Die Adressdatenbank benötigt eine Überprüfung auf Korrektheit der enthaltenen Anschriften. Rückläufer darf meine Assistentin während der Feiertage korrigieren. Seit Jahren schicke ich meinen besten Freunden Weihnachtskarten.
  9. Beim diesjährigen Weihnachtskarten-Online-Anbieter meiner Wahl waren 50 Stück die Mindestbestellmenge – ich habe aber nur 5 Freunde. Doof, dass ich Karten mit der Goldprägung „Merry Christmas 2013!“ bestellt habe.
  10. Dämliche Listen mit Schlagworten wie „Die 10 besten“, „ultimativ“ oder „aller Zeiten“ werden in Deutschland immer gern gelesen.

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